Zürich, 16.03.2016

AKW stilllegen statt Finanzloch vergrössern: Petition an Stromkonzerne

Petition an:

  • Frau Suzanne Thoma, CEO BKW AG
  • Frau Jasmin Staiblin, CEO Alpiq Group
  • Herr Andrew Walo, CEO Axpo Holding AG

AKW stilllegen statt Finanzloch vergrössern

Sehr geehrte Frau Staiblin, sehr geehrte Frau Thoma, sehr geehrter Herr Walo

Jetzt ist es klar: Die AKW decken ihre Kosten nicht. Ihr Betrieb erlaubt nicht einmal die Erwirtschaftung einer Marge zur Deckung der Fixkosten - jede Betriebsstunde vergrössert das Finanzloch. Diese Entwicklung erhöht massiv das Risiko für uns als Steuerzahler, die Kosten für die Stilllegung der AKW und die Entsorgung des Atommülls übernehmen zu müssen. Das Überangebot an schmutzigem Strom bedroht zudem die Wasserkraft und hemmt die Entwicklung der neuen erneuerbaren Energien.

Wir fordern Sie deshalb auf: Planen Sie die rasche Schliessung aller AKW, um Platz für die bestehende Wasserkraft und für Strom aus Sonne, Wind und Biomasse zu machen. Aufgrund des hohen Risikos müssen Mühleberg sowie Beznau I und II sofort abgestellt werden. Für die zwei grossen AKW Gösgen und Leibstadt verlangen wir einen Zeitplan für die Stilllegung. 40 bis 45 Betriebsjahre sind genug, und grössere Nachrüstungen lohnen sich nicht!

Sie haben es in der Hand zu tun, was die Politik nicht geschafft hat: Mit einem Zeitplan zum Ausstieg aus der Atomenergie schaffen Sie einen klaren Rahmen für die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Die sofortige Stilllegung von Mühleberg und Beznau wird zudem eine Erhöhung der Strompreise zu Zeiten hoher Nachfrage bewirken, womit Ihre riesigen Investitionen in die Pumpspeicherwerke Linth-Limmern und Nant de Drance endlich rentabel würden. 

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