Suche

Wir melden uns nach längerer Sendepause mit einer dringenden Stimmempfehlung für die Stimmberechtigten im Kanton Aargau. Da steht am 27. September die Abstimmung über das neue kantonale Energiegesetz an. Pro Solar empfiehlt zusammen mit anderen (Umwelt-)Verbänden, der Aargauer Regierung und dem Parlament sowie den meisten Parteien, das Gesetz anzunehmen. Und zwar hauptsächlich aus folgenden Gründen:

Ja zu mehr Klimaschutz 40% des Energieverbrauches fallen im Gebäudebereich an. Die Energie wird vor allem in Form von Wärme gebraucht. Ein Grossteil davon ist heute Heizöl, das verbrannt wird. Heizöl belastet das Klima durch die Freisetzung von CO2. Das neue Energiegesetz setzt auf Effizienz und erneuerbare Energieträger wie Sonne, Umweltwärme, Abwärme und Holz. Ja zu mehr Sicherheit ¾ des Schweizer Verbrauches von Energie muss importiert werden. Es handelt sich dabei grösstenteils um fossile Energieträger. Alleine aus dem Kanton Aargau fliessen jährlich rund 650 Mio. CHF ab. Dabei sind die Potenziale vorhanden, die Energie durch einheimische Energie bereitzustellen. Sonne, Wasser, Wind und Biomasse können genügend Energie liefern, um den einheimischen Bedarf abzudecken. Die Versorgungssicherheit steigt, wenn die Energie aus der Region genutzt wird, statt vom anderen Ende der Welt importiert werden muss. Ja zu schnellerem Solarausbau Erdöl ist eine begrenzte Ressource, die nicht unendlich verfügbar ist. Das neue Energiegesetz setzt auf erneuerbare Energieträger. Die Schweiz ist weit davon entfernt, das erneuerbare Potenzial aus der Region zu nutzen. Eine neue Studie vom WWF kommt zum Schluss, dass die Schweiz beim bisherigen Zubau-Tempo erst in 262 Jahren ihr Solarpotenzial ausgeschöpft hat. Das muss sich ändern. Das neue Energiegesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung.



Aus all diesen Gründen empfehlen wir allen Stimmberechtigen im Kanton Aargau, noch heute ihr Ja in den Briefkasten zu legen. Weitere Argumente finden sich auf der Webseite des breit abgestützten Ja-Komitees: ja-zum-energiegesetz.ch



Elektromobilität, Gebäudesanierung und Ausstieg aus der Atomenergie? Der Ausbau der Photovoltaik von 2 auf 50 Gigawatt macht es möglich. Auch im Winter! Aber wie schaffen wir das? Darüber hat Pro-Solar-Präsident Roger Nordmann ein Buch geschrieben, das ab sofort auf Deutsch im Buchhandel erhältlich und bei Swissolar im Webshop bestellbar ist.

Jetzt Buch bestellen

Detailliert geht Nordmann darin der Frage nach, wie eine ganzjährige Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann, wenn mehr als die Hälfte des Stroms aus Solaranlagen stammt. Einerseitsbraucht es dazu ein optimales Zusammenspiel mit der bestehenden Wasserkraft, andererseits muss die sommerliche Spitzenproduktion der Solaranlagen begrenzt werden.


Nordmann appelliert an die Politik, ähnlich wie früher beim Bau der NEAT oder beim Bau der Speicherseen, eine zukunftsgerichtete Investition in den Schutz des Klimas mit hoher einheimischer Wertschöpfung zu tätigen.


Es finden 2 Buchvernissagen statt:


In Basel am Dienstag, 27. August 2019 um 19:30 Uhr im Kulturhaus Bider & Tanner. Moderation: Rudolf Rechsteiner. Mehr Info


In Zürich am Mittwoch, 28. August 2019 um 18:30 Uhr im Kosmos. Podium mit Regierungsrat Martin Neukom, Baudirektor des Kantons Zürich. Moderation: Martin Läubli, Wissenschaftsredaktor/Stv. Anmeldung erwünscht. Mehr Info


Mehr Informationen zum Buch erhältst du hier.


PS: Verhilf der Solarenergie in der Schweiz zum Durchbruch. Mit einer Spende an Pro Solar unterstützt Du den Kampf für einen schnelleren Ausbau der Solarenergie in der Schweiz.


Liebe Bernerinnen und Berner


Am 10. Februar 2019 entscheidet das Berner Stimmvolk über ein neues, nachhaltigeres kantonales Energiegesetz. Pro Solar empfiehlt ein klares Ja - zusammen mit Parlament, Regierung und verschiedenen Umwelt- und Wirtschaftsverbänden – denn das Gesetz ist ein breit abgestützter Kompromiss.


Mehr als 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz stammen aus Gebäuden und über 70 Prozent des Berner Gebäudeparks wird heute fossil beheizt. Bis zu 1 Milliarde Franken fliessen so für Heizöl und Gas jedes Jahr aus dem Kanton Bern ins Ausland ab. Das muss nicht sein.


Das Berner Energiegesetz schafft klare Richtlinien für nachhaltige Renovationen und Neubauten, an denen sich das Gewerbe orientieren kann. Es schafft Arbeitsplätze in der Region, statt das Geld für fossile Energien abfliessen zu lassen. So müssen Neubauten  einen Teil des Stroms, den sie benötigen, selber erzeugen. Am einfachsten geht das mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.


Allein auf unseren Dächern könnten dereinst Solaranlagen bis zu 85 Prozent des heutigen Strombedarfs produzieren. Fangen wir heute und hier an, dieses Potenzial für eine saubere Energieversorgung zu nutzen.


Die Gegner des Gesetzes sind momentan dank ihrem grossen Werbebudget in Zeitungen und mit Plakaten sehr präsent. Für ein Ja braucht es jede einzelne Stimme. Was kannst Du tun?

- Teile diesen von Pro Solar mitproduzierten Kampagnenfilm auf Facebook oder via Youtube (PS: Herzlichen Dank an die Solarprofis von Windgate für ihre tatkräftige Unterstützung)

- Verteile mit dem JA-Komitee Flyer

- Bestelle Flyer zum selber Verteilen: joerg.ruetschi@wwf.ch

- Schreibe Leserbriefe - Diskutiere mit auf Facebook

- Und das Wichtigste: Stimme selber JA zum neuen Energiegesetz am 10. Februar

  • Facebook - Black Circle
  • Twitter - Black Circle
  • YouTube - Black Circle
Newsletter abonnieren